Rotwein

Der grösste Teil der Weinproduktion fällt auf Rote. Hier liegt auch die grosse Stärke dieses Weinbaugebietes. Dank den vielen Sonnentagen, kühlen Nächten und warmen Tagestemperaturen, reifen die Traubensorten Syrah, Grenache, Mourvèdre, Carignan, etc. besonders gut. Gewisse Regionen sind auch perfekt geeignet für die Sorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Cot (Malbec). Aufgrund des Klimas und der Biodiversität im Languedoc müssen diese Reben fast nicht gespritzt werden. Aus diesem Grund produzieren auch sehr viele Winzer in Bio-Qualität. Die Rotweine brillieren durch Kraft, Eleganz und Vielschichtigkeit. Den Ruf von billigen Massenweinen haben diese Produkte längst hinter sich gelassen. Im Gegenteil, Kenner rund um den Erdball bestätigen, dass einige der besten Weine der Welt aus dieser Weinanbauregion stammen. Die Schweiz hat in diesem Bereich noch viel Potenzial. Das Languedoc wurde bei uns nämlich noch praktisch nicht entdeckt. Dies aber nicht zuletzt aufgrund der noch sehr guten Preis- Leistung. Viele Weinhändler haben kein Interesse daran, einen Top Wein zu einem tiefen Preis zu verkaufen, wenn dieselbe Qualität auch für den doppelten Preis verkauft werden kann.
Unter der Verwendung von blauen Weintrauben wir ein grundsätzlich farbloser Beerensaft gepresst. Zuerst jedoch wird die Traube von Stilen befreit und die Traube grosszügig zerkleinert, ohne die Kernen zu beschädigen. Mit dieser Maische werden unter Zugabe von Hefe neben den Enzymen auch die Farbgebenden Pektine aus der Haut ausgelöst. Erst nach diesem Prozess wird der gegorene Traubensaft gepresst und anschliessend gekeltert.
Die grossen Tanks sind in der Regel aus Beton, Chromstahl oder Holzfässern. Nach dem Reifen werden die Weine in neue Eichenfässer zur Veredelung oder Geschmackgebung gelagert.

Allgemein
In Südfrankeich werden die Rotweine sehr häufig zuerst nicht gepresst. Anstatt der sofortigen Pressung und er anschliessenden Beigabe der Schalen, etc, kommen die ganzen Trauben in den Tank und werden regelmässig umgepumpt. (Von einem Tank in den nächsten). Somit bleiben die Schalen und Kerne viel länger im Kontakt mit dem Saft. Dies sorgt einerseits dafür, dass die gesundheitsfördernden Stoffe, wie die Polyphenole, Reventerole, etc. im Wein bleiben (denn diese befinden sich wie bei allen Früchten vorwiegend in und direkt unter der Schale), andererseits wird der Wein auch kräftiger und charakterstärker. Der Nachteil ist, dass die Farbe naturgegeben ist und die Tannine in diesen Weinen teilweise recht kräftig sind.
Einige unserer Topwinzer schönen und filtrieren den Wein nicht. So bleiben wichtige Inhaltsstoffe im Wein erhalten. Dafür kann es ein Depot in der Flasche haben oder der Wein präsentiert sich leicht trüb. Dies ist für uns aber kein Qualitätsnachteil. Im Gegenteil, beim Rotwein macht dies unserer Ansicht nach durchaus Sinn.

Wunderschönes, tiefes Granatrot. Der Geschmack konzentriert sich vor allem auf die sehr kräftigen Aromen von schwarzen Früchten (Hauptsächlich in Alkohol eingelegte Pflaumen, welche von orientalischen Gewürznoten un Nobelholz (Mahagoni und Zeder) untermalt werden. Am Gaumen weist der Wein eine fast unglaubliche Konzentration auf, die von feinen Tanninen begleitet werden. Die Aromen am Gaumen konzentrieren sich auf Muskatnuss, Wacholder und einen Hauch von Zitrus.

Die beiden Rebsorten werden separat vinifiziert und ausgebaut, um dann im idealen Verhältnis vermählt zu werden. Dadurch entsteht ein äusserst ausgewogener, fruchtig milder Wein, der dennoch einen eigenständigen, mittelschweren Charakter bewahrt. Der Wein für jede Gelegenheit.

Je nach Jahrgang und Traubensorten wird das Holz für die Barriques gewählt. Nach der Degustation der Weine wird entschieden, ob Holzdauben aus Tronçais-, Allier- oder Vosges-Eichen gesägt werden. Sonnenwarme, frisch geerntete schwarze Kirschen, Trüffel, ein Hauch Baumrinde sind nur einige der betörenden Zutaten für den äusserst komplexen Duft dieses Aroma-Erlebnisses. Auch im Mund ist der Wein perfekt konzertiert: Warme Frucht harmoniert mit idealer Säure und geschliffenen Tanninen. Zarte Töne wechseln sich ab mit Kraft und Dichte.

Tiefrote Farbe mit violetten Reflexen. In der Nase ist der Wein würzig, pfeffrig, mit Noten von Geröstetem und Lakritze. Ebenfalls nimmt man einen Hauch von Orangen wahr. Rund und sehr voll im Gaumen mit Aromen von roten, reifen Früchten, die begleitet werden von dezenten Holznoten. Ein Hauch von Minze begleitet den lange anhaltenden Abgang. Die Tannine sind präsent, aber sehr gut eingebunden. Ein inmalig harmonischer und eleganter Petit Verdot.

Intensiv purpurrot, bis fast schwarz präsentiert sich dieser Wein im Glas. In der Nase nimmt man vor allem Aromen von schwarzen Früchten (Crème de Cassis, Brombeeren) wahr, welche von Mokka-, Kaffee- und Lakritzenoten begleitet werden. Kräftig und intensiv am Gaumen, mit präsenten, aber reifen Tanninen. Der Abgang ist angenehm lang und trotzdem elegant mit Lakritzenoten.
2015 : Médaille d’Or au Berliner Wein Trophy (millésime 2013)
2015 : Médaille d’Argent au Concours des Grands Vins du Languedoc Roussillon

In der Nase duftet diese aussergewöhnliche Cuvée nach reifen, schwarzen Kirschen und warmen, auf einer sonnigen Waldlichtung entdeckten Brombeeren.Am Gaumen ist dieser Charmeur dicht und filigran zugleich. Die Struktur wird von mürben Tanninen, einer ausgewogenen Säure und der syrah-typischen Würze gebildet. Im Abgang besticht der Parade-Wein von Julien Seydoux durch betörende Reife, das Aroma von roten Früchten und einen Hauch von frisch gefallenem Laub und Minze. Der Raison d'Etre macht seinem Namen wahrlich alle Ehre! (Raison d'Etre: Sinn des Lebens)

Terroir: Mischung aus Ton, Bauxit Kies-und Sandstein. - Der erste Jahrgang dieses grossen Weines wurde im 2008 geerntet. Der Jahrgang 2011 hat eine dunkle, purpurrote Farbe. In der Nase dominieren die subtilen Aromen von Pfingstrosen, Cassis und Himbeeren. Am Gaumen ist der Wein sehr kräftig und trotzdem unglaublich harmonisch mit geschliffenen Tanninen und einem langen, eleganten Abgang. Ein grosser Wein, welche Ihre besten Gerichte unterstreichen wird.

Das Flaggschiff von Mire l’Étang und ein würdiger Vertreter der besten Weine von La Clape. Er besticht durch ein undurchdringliches, dunkles Kirschrot. Enorm vielschichtiges Bukett von reifen, Waldbeeren, Pflaumen, Kaffee und Schokolade, Zimt und der typischen würzigen Garrigue-Note. Dicht gewobene, reife Tanninstruktur, sehr schön eingebundenes Holz. Körperreich und ausgewogen mit einem sehr lange anhaltenden, geschmeidigen Finale. Einer der besten Languedoc-Weine!

Das Flaggschiff von Mire l’Étang und ein würdiger Vertreter der besten Weine von La Clape. Er besticht durch ein undurchdringliches, dunkles Kirschrot. Enorm vielschichtiges Bukett von reifen, Waldbeeren, Pflaumen, Kaffee und Schokolade, Zimt und der typischen würzigen Garrigue-Note. Dicht gewobene, reife Tanninstruktur, sehr schön eingebundenes Holz. Körperreich und ausgewogen mit einem sehr lange anhaltenden, geschmeidigen Finale. Einer der besten Languedoc-Weine!
Produktion: 3000 Flaschen pro Jahr

Die handgelesenen, auf porösem Schifer gewachsenen Traubensorten werden einzeln vinifiziert, um ihre jeweiligen Eigenschaften klar zu definieren. Aus dem selben Grund lässt der Winzer Julien Seydoux die Weine in verschieden grossen Holzfässern 12 Monate reifen. Der Wein ist aromatisch, mit den mourvèdre-typischen, reifen, an Brombeeren, Cassis und warmen Waldboden erinnernden Noten. Die Syrahtraube verleiht ihm dazu die charaktervolle, klar strukturierte Finesse, die mit einer angenehmen Frucht-Süsse der Grenachetraube abgerundet wird.

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